Schrey, Leitsymptome und Leitbefunde

Christian F. Schrey, Leitsymptome und Leitbefunde bei Hund und Katze. Differenzialdiagnostischer Leitfaden, 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Stuttgart 2014.

Christian Schreys Nachschlagewerk „Leitsymptome und Leitbefunde bei Hund und Katze“ sollte in keinem Katzenhaushalt fehlen.

Du hast an Deiner Katze Symptome festgestellt und möchtest Dich schon vor dem Tierarztbesuch etwas schlau machen, was dahinter stecken könnte? Oder Deine Katze hat schon seit längerem Symptome die trotz tierärztlicher Behandlung nicht besser werden? Du beginnst zu zweifeln, ob Deine Tierärztin/Dein Tierarzt sich nicht zu sehr in eine Richtung verrannt hat? Dieses Buch ist meiner Meinung nach hilfreicher und praktischer als „Dr. Google“!

Ich finde dieses Buch einfach total praktisch, weil es alle wesentlichen Infos in übersichtlichen, stichwortartigen Auflistungen und Tabellen bringt. So musst Du Dich nicht (wie bei anderen veterinärmedizinischen Fachbüchern) durch einen langen, möglicherweise eher schwer verständlichen Text quälen, sondern hast sozusagen eine Checkliste zum Abhaken unmittelbar zur Hand.

Übersichtliche Einträge zu jedem Symptom

Dank der übersichtlichen Einträge zu jedem Symptom hast Du alle nötigen Informationen praktisch auf einen Blick zusammengefasst. Jeder Eintrag besteht aus einer knappen Beschreibung gefolgt von übersichtlichen, stichwortartigen Auflistungen.

Buchseite aus Schrey

Zuerst werden die häufigsten Ursachen für das jeweilige Symptom aufgeführt. Somit kannst Du schon auf den ersten Blick erkennen, welche Krankheiten hinter den Symptomen Deiner Katze stecken könnten. So übersichtlich (und vor allem vollständig) ist mit Sicherheit kein Google-Suchergebnis!

Dann folgt der diagnostische Stufenplan. Hier wird wiederum in einer übersichtlichen Tabelle aufgelistet, welche Untersuchungen angeraten sind. Anhand der Reihenfolge in der Auflistung und zusätzlich durch unterschiedlich dunkle Punkte siehst Du gleich, welche Untersuchungen am wichtigsten sind. Außerdem steht hier nicht einfach nur z. B. „Blutuntersuchung“, sondern Du findest alle Blutwerte aufgelistet, die genommen werden sollen. Gerade diese „Checklisten“ finde ich unglaublich hilfreich. Denn mir wurde z. B. schon ich weiß nicht wie oft von diversen Tierärztinnen/Tierärzten erklärt, dass alle Blutwerte völlig in Ordnung wären. Erst nachdem ich mich dann selbst eingelesen und schlau gemacht habe, bin ich dahintergekommen, wie viele Blutwerte da oft gefehlt haben!

Ein weiterer Vorteil dieses Buches: Du kannst es der Tierärztin/dem Tierarzt unter die Nase halten und sie können Dir nicht mit Aussagen kommen à la: „Ja, ja, da glaubt mal wieder wer, ein bisschen googeln und schon weiß ich alles besser als der Tierarzt.“ Denn dieses Buch ist ja dezidiert an Tierärztinnen und Tierärzte als Unterstützung bei der Diagnostik gerichtet! Da soll Dir einmal einer erklären, warum die darin empfohlenen Untersuchungen Unsinn sein sollen.

 

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3 Antworten auf „Schrey, Leitsymptome und Leitbefunde“

  1. In den Beiträgen zur Katzengesundheit (bzw. Krankheit) sind einige sehr interessante und bestimmt für viele Katzenfreunde unbekannte Aspekte enthalten. Wer sich auch fachlich mit dem Thema auseinandersetzen möchte, ist mit dem vorgestellten Buch sicherlich gut beraten, aber auch gefordert 🙂

    Aber auch wegen der sehr unterhaltsamen Infos über Spielzeug und Gewohnheiten der geliebten Haustiere, werde ich diese Plattform allen Katzen-Fans in meinem Bekanntenkreis weiterempfehlen.

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