Schafgarbentee

Schafgarbentee

Im letzten Beitrag habe ich ja bereits berichtet, dass wir mit einer Kombination aus Chlorella und Schafgarbentee nun endlich erreicht haben, dass Slimmy weniger Gallensäure über den Kot verliert. Nachdem ich Chlorella zuletzt bereits näher behandelt habe, geht es in diesem Beitrag nun also um den Schafgarbentee.

Was steckt hinter Schafgarbentee?

Die Schafgarben gehören zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es gibt ca. 100 Arten der Schafgarbe, die in Europa und West-Asien heimisch sind. Schafgarbe wird nicht nur als Zierpflanze angebaut, sondern vor allem auch als Heilpflanze eingesetzt. Das Schafgarbenkraut (bestehend aus Blüten, Stängeln und Blättern) enthält ätherischen Öle, Gerb- und Bitterstoffe. In Apotheken oder online erhält man den Tee sowohl lose als auch in Beuteln.

Zugeschriebene Wirkungen

  • antibakteriell
  • antibiotisch
  • blutreinigend/-stillend
  • appetitanregend
  • entzündungshemmend
  • krampflösend
  • wundheilend

Anwendungsgebiete

  • leichte krampfartige Magen-Darm-Beschwerden
  • Verdauungsstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Leber- und Gallenleiden
  • Blasen- und Nierenerkrankungen

Unsere Erfahrung mit Schafgarbentee

Ich koche den Schafgarbentee für Slimmy ähnlich wie ihren Papayablatttee auf und gebe ihr täglich ca. 5 ml per Spritze ins Mäulchen. Slimmy ist wenig begeistert, denn ehrlich gesagt schmeckt er noch grauslicher als der Papayablatttee. Kein Wunder, immerhin sind es ja gerade die enthaltenen Bitterstoffe, die ihre Wirkung entfalten sollen.

Dass diese Wirkung bei uns vorhanden ist, zeigt sich deutlich im Vergleich der letzten beiden Kotprofile. Einmal vom Oktober 2020…

Kotprofil Oktober 2020

…und dann der aktuelle Kotbefund vom April 2021:

Kotprofil April 2021

Fazit

Da Slimmy Schafgarbentee und Chlorella in Kombination bekommt, kann ich nicht eindeutig sagen, welches der beiden Mittel mehr bringt, oder ob es etwa gar die Kombination von beiden „macht“. Auf alle Fällen zeigt sich bei ihr klar eine Verbesserung. Ich kann daher nur empfehlen, diese Alternativen auch einmal zu versuchen, gerade wenn die „Klassiker“ wie Mariendistel (wie bei uns) nicht anschlagen.

 

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