Papayablatttee: Gut für die Katze oder einfach nur für die Katz?

Papayablatttee

Papayablatttee für die Katze zu kochen hört sich vielleicht für manche von Euch eigenartig an. Wer unseren Blog aber schon länger liest bzw. uns auf Facebook und/oder Instagram folgt, weiß, dass hier ja auch schon Spenderkot und Eigenblut zum Einsatz gekommen sind. Papayablatttee klingt vor diesem Hintergrund wahrscheinlich also schon weit weniger „exotisch“. (;

Ich kann nur berichten, dass Papayablatttee bei Slimmy vermutlich von allen Mitteln, die wir in den letzten Monaten durchprobiert haben, die eindeutigste und langfristigste Besserung gebracht hat. Zuvor hatte Slimmy fast täglich (zum Teil massive) Probleme am Kisterl, oft brauchte sie mehrere Anläufe um endlich Kot absetzen zu können (obwohl er nicht hart war!). Auch beim Urinieren zeigte sie Auffälligkeiten, sodass klar war, dass sie oft einfach „Bauchweh“ hatte und selbst gar nicht wusste, was da jetzt eigentlich genau „drückt“ (Kot oder Urin). Seit sie Papayablatttee bekommt, tauchen diese Probleme nur noch sporadisch auf. Auch wenn sie nicht gänzlich ausbleiben – es ist doch eine eindeutige, nicht zu unterschätzende Verbesserung eingetreten.

Wie wir auf Papayablatttee gekommen sind

Schon unsere allererste Tierärztin hatte Slimmy vor Jahren bei Verstopfung Caricol verschrieben. Vielleicht kennt Ihr das ja? Caricol besteht zum größten Teil aus dem Fruchtfleisch reifer Papaya und wird in jeder Apotheke gegen Verstopfung und Blähungen angeboten. Slimmy hat es übrigens (fast) immer mit großer Begeisterung wie ein Leckerlie geschleckt.

Nun hat Slimmy ja das Problem, dass sie aufgrund der chronischen Pankreatitis Muskelfasern nicht mehr richtig verdauen kann. Unsere derzeitige Tierärztin hat uns deshalb diverse (tierische) Enzyme durchprobieren lassen. Doch Slimmy hat sie alle nicht vertragen… Dann meinte die Tierärztin, wir sollten doch einmal Caricol versuchen (was wir ja schon kannten). Allerdings hat sich gezeigt, dass es langfristig „zu schwach“ war.

Also hat die Tierärztin uns stattdessen Papayablatttee empfohlen. Dieser wird aus den Blättern und Stengeln der Papaya hergestellt, die im Vergleich zur reifen Frucht noch viel mehr Enzyme enthalten.

Wirkstoffe

Im Detail handelt es sich bei den enthaltenen Wirkstoffen um:

  • Papain (ein eiweißspaltendes Enzym, das u. a. in der Medizin zur Unterstützung der Verdauung und zur enzymatischen Wundreinigung angewendet wird)
  • Chymopapain A und B
  • Lysozym
  • Lipase
  • Carpain
  • Vitamine (A, B5, C, E, Folsäure, Beta Carotin)
  • Mineralstoffe (Magnesium, Kalium, Phosphor)
  • Antioxidantien (Lycopin)
  • Spurenelemente (Selen)

(zugeschriebene) Wirkungen

  • verdauungsfördernd (eiweißspaltende Wirkung, auch spezifisch bei Pankreatitis!) / gegen Blähungen
  • entgiftend
  • zum Ödemabbau
  • entzündungshemmend
  • blutdrucksenkend
  • cholesterinspiegelsenkend
  • wundheilend
  • (unterstützend) bei Krebstherapie

Unsere persönliche Erfahrung mit Papayablatttee

Ich habe ja schon eingangs erwähnt, dass es Slimmy deutlich besser geht, seit sie Papyablatttee bekommt. Wir verwenden übrigens den Tee von lebe natur in Bioqualität.

Wichtig ist meiner Erfahrung nach, selbst das richtige „Einkochverhältnis“ zu finden und sich nicht völlig starr an die Anleitung zu halten. Bei Slimmy zeigt sich das beste Ergebnis bei folgendem „Aufbrühen“: Ich gebe 3 Esslöffel Teeblätter auf 1 Liter Wasser und lasse das Ganze ca. 2 Stunden bei niedriger Flamme einköcheln, bis nur noch eine kleine „Lacke“ im Topf ist, die für ca. 3 Tage reicht. Davon bekommt Slimmy morgens und abends je 10 ml per Spritze ins Mäulchen.

Den vorgekochten Tee bewahre ich übrigens in einem gut ausgewaschenen Joghurtglas im Kühlschrank auf. Daraus schütte ich dann je 10 ml in eine Einwegspritze und halte diese dann für einige Zeit unter heißes Wasser, damit der Tee wieder etwas erwärmt wird.

Aufgrund unserer eigenen, nur positiven Erfahrungen kann ich nur jedem raten, Papyablatttee (u. a. als Alternative zu anderen Enzymprodukten) zu probieren.

 

Edit: Da der Papayablatttee von lebe natur von Frühsommer 2021 bis Anfang 2022 nicht zu bekommen war und ich auch über die Apotheke keinen anderen Papayablatttee bekommen konnte, habe ich stattdessen die Papayablattkapseln von lebe natur ausprobiert. Von diesen bekommt Slimmy eine täglich und der Effekt ist derselbe wie mit dem Tee. Da der Tee ja leider echt grauslig schmeckt, sind die Kapseln zudem eine gute Möglichkeit, der Katze dieses „Geschmackserlebnis“ zu sparen. Man kann die Kapseln natürlich auf öffnen und den Inhalt mit etwas Wasser vermischt per Spritze ins Mäulchen geben.

 

Literatur

Gerhard EISENBRAND und Peter SCHREIER (Hg.), RÖMPP Lexikon Lebensmittelchemie, 2. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Stuttgart 2006, S. 839.

Anuba SCHNEIDER (Hg.), Das große Lexikon der Nahrungsmittel und Unverträglichkeiten, Norderstedt 2013, S. 137.

Ursel BÜHRING (Hg.), Praxis-Lehrbuch Heilplanzenkunde. Grundlagen – Anwendung – Therapie, 4. überarbeitete Auflage, Stuttgart 2014, S. 285.

Schriftenreihe natur & therapie, Papayablatt

Heilungsberichte.de, Papaya

 

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22 Antworten auf „Papayablatttee: Gut für die Katze oder einfach nur für die Katz?“

  1. Grade bin ich über ein Forum auf deine Beiträge zu deiner Katze slimmy gestoßen, und habe mit der Interesse deinen Beitrag zum Papaya Tee gelesen. Ich habe selber einen Kater, der immer wieder mit Erbrechen und starkem Durchfall zu kämpfen hat, bisherige Abklärungen in der Tierklinik haben keinen Befund erbracht. So langsam habe ich die Vermutung, dass er auch unter einer chronischen Pankreatitis leidet, da werde ich die Tierklinik beim nächsten mal drauf stoßen. In jedem Fall scheint mir der Papayablatttee eine gute Option zu seinb die Verdauung zu unterstützen. Hatte Slimmy irgendwelche Nebenwirkungen?

    Alles Liebe und ein schönes Weihnachtsfest!

    Sandra

    1. Liebe Sandra,

      leider haben viele Tierärzte Pankreatitis (sowohl chronisch als auch akut) nicht automatisch auf dem Schirm. Das sieht man u.a. daran, dass der fPLI (feline pankreatische Lipase) nicht zu den Blutwerten gehört, die gleich mitgemacht werden. An deiner Stelle würde ich sowohl fPLI (in Hinsicht auf akute Pankreatitis) als auch TLI, Folsäure und Vitamin B12 (in Hinsicht auf chronische Pankreatitis) prüfen lassen. Allerdings sind diese Werte auch nicht hunderprozentig aussagekräftig. Daher würde ich einen Ultraschall vom darauf spezialisierten Internisten (die sehen oft mehr, als der „normale“ Hausarzt – war bei uns auch so) machen lassen und den Kot untersuchen lassen. Man kann eine Nahrungsauswertung machen lassen, die zeigt, ob die Katze noch alles richtig verdauen kann – im Fall einer Pankreas-Schädigung fehlen meist schon Enzyme und daher funktioniert das nicht mehr richtig.

      Ähnliche Symptome wie bei einer Pankreatitis treten aber auch z.B. bei IBD (die z.B. Slimmy auch hat) auf, nur so als weitere Anregung für Euch….

      Ich kann Papayablatttee wirklich nur empfehlen. Bei uns hat es keinerlei Nebenwirkungen gegeben…und das will bei der übersensiblen Slimmy wirklich was heißen!

      Schöne Feiertage und alles Gute für Euch!
      Sabine und Slimmy

  2. Diesen Tip für deine Seite hat mir eine liebe Forine von du barfst gegeben, auch unser Sammy Ex Streuner hat zig verschiedene Allergien (Rind, Schwein,Huhn, verschiedene Fischsorten usw., keinen Pansen, ebenso Weizen, Reis, Mais, Kartoffeln usw., auch verträgt er kein Schwarzkümmelöl = erbrechen das bei einem gewissen Futter dabei war) und leicht erhöhte Pankreaswerte, der Pankreas selber funktioniert aber noch. Uns wurde unterstützend Enzyme empfohlen, wie man sich denken kann = Schwein mit oder ohne Getreide klappt nicht, der arme Kater übergab´sich mehrmals und kotete nur noch flüssig.
    Kann dieser Tee wirklich klappen als Unterstützung der Bauchspeicheldrüse, das wäre der Hammer und ich denke ich werde das ausprobieren und nachberichten, hoffe halt er würde das vertragen, das wäre ein Traum!
    Werde nachberichten und sage erstmal DANKE!!!!

    1. Hallo,

      der arme Sammy, bei Slimmy ist es mit den Unverträglichkeiten ja leider ähnlich. Wir drücken euch die Daumen, dass der Tee ihm genauso gut hilft wie Slimmy und freuen uns, wenn ihr uns dann berichtet!

      Alles Gute für Euch!
      Sabine und Slimmy

  3. Also gestern hat er das erste Mal 5 ml Tee bekommen (wollte vorsichtig anfangen) und 12 Stunden später dann 10 ml, bis jetzt scheint er es zu vertragen, der Kot sind zwar noch matschige Würstl , aber der Abstand hat sich verlängert = 3 x Tag koten, statt 5 bis 6 mal, schonmal ein gutes erstes Zeichen, gekotzt hat er bis jetzt nicht.
    Auch denke ich, haben sich seine Blähungen reduziert ;-), er kommt gern nachts im Bett ins Gesicht kuscheln…gerne mit dem Po ins Gesicht….hmhmhm, von daher ist man genauestens über Düfte informiert ;-)…
    Da allerdings dein Tee ausverkauft war und ich pulverisierten Tee gekauft habe, wollte ich dich bitten, mir zu sagen was 3 Esslöffel Tee wiegen, so als Orientierung – DANKESCHÖN!!!! – ich weiß frech, aber ich greife nach jedem Strohhalm. Bin weiterhin gespannt und gut Ding will Weile haben, aber bis jetzt läuft es wirklich gut für seine Verhältnisse und ja er ist super empfindlich!
    Nochmals ganz lieben Dank!!!!!!!!!!!!
    Liebe Grüße, Angi

    1. Das klingt doch schon einmal voll gut! Super, dass Du schon am ersten Tag einen so positiven Effekt feststellen konntest!

      Ich habe gerade nachgewogen: 3 Esslöffel „unseres“ Tees wiegen ca. 15g, hoffentlich hilft dir das etwas weiter. (Und nein, an der Nachfrage ist gar nichts „frech“, wenn Du irgendwas brauchst/wissen willst, immer her mit den Fragen!)

      Übrigens: Dass die Konsistenz des Kots weiterhin durchwachsen ist, ist schon völlig normal (vor allem nach nur einem Tag). Ich gehe fast davon aus, dass es bei Euch wie bei uns sein wird und die Darmflora durcheinander ist. Daran kann natürlich auch der Tee jetzt nichts ändern. Hast Du schon mal ein Darmfloraprofil machen lassen? Ich lasse das für Slimmy regelmäßig erstellen und führe dann ganz gezielt die Darmbakterien zu, die ihr fehlen.

      Weiterhin alles, alles Gute für Euch!

  4. Hallo, mein Kater (16) leidet unter pankreatitis und cni. Leider hat er auch einen Tumor in der Lunge, bzw er hat einen pleuralerguss gehabt.
    Es geht ihm aber wieder besser, das ich gerne eine Kombination aus papayablatt Tee, reishi vitalpilz und kolloidalem germanium ersetzen würde. Dazu gibt es auch gute Behandlungserfolge bei Tieren.
    Was ich aber wissen möchte, geht speziell um den Tee. Ich habe ihn nur ganz normal (3g) im beutel gebrüht, mit kochendem Wasser. Etwa 8min ziehen lassen. Dann war er schon ziemlich bitter. Den abgekühlten Tee habe ich gestern einmalig meinem Kater gegeben, pur und gemischt mit einer Kapsel pilzpulver. Den puren Tee hatte ich mit etwas Langnese Honig versucht geschmacklich anzuheben. Bringt nicht viel. Habe ca 5 ml pur Tee und 3 ml tee mit Pilz gegeben. Kater mag es nicht.
    Was ich wissen möchte von der beitragstellerin, ob durch einkochen nach dem obigen Rezept er milder wird oder noch schlechter schmeckt.
    und wie sie das dann gemacht hat mit ihrem Tier. Katzen können bitter schmecken. Gibt es dazu bitte mehr Informationen mit der Zubereitung und der Verabreichung von dem Tee?
    Bei dem reishi vital Pilz bekommt die Katze 2 x 1 Kapsel pro Tag.
    und mit dem germanium Dosierung, ist das ähnlich wie bei kolloidalem Silber. Dazu gibt es ja Literatur von der Anwendung. Eine überdosierung wurde jeweils nicht beschrieben.
    einzig das für orale Supplementierung 25ppm empfiehlt. Das habe ich für das germanium auch so verstanden. Die Partikelgrösse soll entscheidend sein, 1 – 4 Nm und die Reinheit 99,999
    Wer etwas dazu sagen kann, bitte kann mir gerne helfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Kirchner

    1. Lieber Andreas,

      ich kann Dir nur in Bezug auf den Papayablatttee aus eigener Erfahrung weiterhelfen. Der Tee ist auch wenn ich ihn auf die von mir beschriebene Weise einkoche alles andere als gut, sprich bitter und hantig. Slimmy würde ihn nie freiwillig trinken, darum hat sie ihn immer wie im Beitrag beschrieben mit der Spritze direkt ins Mäulchen bekommen. Ab Frühsommer 2021 war allerdings der Papayablatttee von Lebe natur nicht mehr zu bekommen (bis Anfang 2022) und auch in der Apotheke konnten sie mir keinen Papayablatttee (eines anderen Herstellers) besorgen. Darum bin ich in dieser Zeit auf die Papayablattkapseln umgestiegen. Davon bekommt Slimmy eine täglich und die Wirkung ist – zum Glück – bei uns gleich gut wie mit dem Tee. Der Vorteil der Kapseln ist, dass man sie direkt geben kann, somit ist das „Geschmacksproblem“ nicht gegeben. Vielleicht funktioniert es damit bei Euch ja auch besser.

      Liebe Grüße
      Sabine und Slimmy

      1. Hallo Sabine,

        Ich habe den Tee über Amazon gekauft in Bioqualität. Habe gestern ihn ausköcheln lassen und er schmeckt tatsächlich nicht besser oder schlechter als normal gekochter Tee. Ich trinke ihn ohne Zucker, aber meinem Kater schmeckt er absolut nicht. Freiwillig würde er ihn nicht trinken. Man sagt ja immer, wenns schlecht schmeckt dann hilft es, aber erzähl das mal dem Tier.
        zu seiner pankreatitis Geschichte die ca 2 Jahre zurückliegt, mit viel auf und ab. Er hat auch eine pseudozyste im Pankreas. Habe viel diagnostik bei meiner tierklinik hinter mir.
        Ich muss dazu sagen er hat schonmal Krebs gehabt, und zwar 2019 wurden histologisch Tumorzellen im Lymphknoten darm nachgewiesen. Es war lymphom oder mastzelltumor. Habe 4 mal dentrische zelltherapie gemacht. Hat auch was gebracht. Nun als letzten weg und nur noch um es auszuprobieren, möchte ich diese Therapie wie ich gesagt habe versuchen. Sollte es nicht funktionieren, und es ihm schlechter gehen, dann muss ich ihn leider gehen lassen. Vom Tierarzt ist er austherapiert und er sollte vor einer Woche schlafen gelegt werden.
        Die heel Therapie zur Bauchspeicheldrüse, cni mache ich begleitend. Das hat sehr gute Erfolg gebracht. Ausserdem bekommt er neydil 66 vet d4 jetzt oral. Letztes Jahr 1/2 Jahr gespritzt beim Arzt. Reco activ immun, blutdruckmedis, Interferon von virbac oral.
        mehr geht nicht.
        Die Verabreichung von germanium soll gammainterferon anregen und Tumorzellen zerstören durch elektrophysikalische Eigenschaften.
        Nagut ich stecke da noch nicht tief drin in der Materie. Ich muss noch weiter recherchieren.
        Die papayablatt kapseln wären aber eine gute Alternative. Nur kapseln sind recht gross, nicht das die Katze sie schlecht schlucken kann.
        Ich glaube man muss die Katze langsam erst an den Tee gewöhnen. Und mit geringen Dosen anfangen und langsam steigern. Ich versuche es. Aber ich glaube das der Tee sehr gut ist von der Wirkung auch besonders bei pankreatitis.

        LG Andreas

        1. Lieber Andreas,

          ihr habt ja auch schon wirklich genug mitgemacht, hoffentlich hilft dein neuer Ansatz und ihr habt noch einige schöne Zeit zusammen.

          Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich bei dem Geschmack ein Gewöhnungseffekt und bessere Akzeptanz einstellen wird. Nach meiner Erfahrung ist es für alle Beteiligten am wenigsten stressig, wenn man die Medikamentengabe so schnell wie möglich über die Bühne bringt. Was nicht freiwillig genommen bzw. mitgefressen wird, direkt ins Mäulchen, kurz zuhalten, warten bis geschluckt wird und als Belohnung hinterher direkt ein Leckerlie. Das funktioniert bei uns seit sieben Jahren mit Abstand am besten. Die Kapseln sind jetzt nicht besonders groß. Wobei das ja subjektiv ist. So wie beim Menschen auch: Manche kriegen gar nichts runter, andere schlucken die größten Tabletten problemlos sogar ohne Wasser. Und natürlich ist es auch eine Übungssache, wie schnell man Tabletten, Kapseln etc. in die Katze bekommt. Ich habe übrigens mal einen Beitrag mit verschiedenen Tipps und Tricks zur Medikamentengabe geschrieben, vielleicht ist da ja noch was dabei, was du nicht kennst und dir weiterhelfen kann.

          Liebe Grüße und alles Gute für euch!

  5. Hallo liebe Sabine,
    Ich muß meinem Kater täglich Tabletten eingeben. Das habe ich mit ihm trainiert. Ich verwende einen Tablettengeber. Das akzeptiert er und bleibt auch sitzen oder liegen wenn es nicht gleich beim ersten mal geklappt hat. Wie gesagt ich kann immer nur von meinem Tier sprechen. Eine andere Katze macht das nicht so. wir haben ja schon einiges durchgemacht. Die kaspeln sind daß die gleiche Größe wie für den Menschen?
    Ich habe mittlerweile mit cleansilver telefoniert, der Inhaber hat mir sehr viel Auskunft geben können, hinsichtlich kolloidalem Silber und Germanium. Auch mit Papaya Tee wusste er Bescheid. Er ist nämlich selbst auch Homöopath.
    Die Dosierung mir der oralen Dosierung wurde mir gut erklärt.
    Lg Andreas

    1. Lieber Andreas,

      ich bin mir jetzt nicht ganz sicher was du meinst. Bei den Papayablattkapseln von lebe natur gibt es nur eine Größe (und keine unterschiedlichen Kapseln für Menschen und Tiere) und generell gibt es Kapseln ja in den unterschiedlichsten Größen (auch für Humanpräparate). Ich habe dir jetzt aber die Papayablattkapseln abgemessen, damit du eine Vorstellung von der Größe hast: Durchmesser 0,6 cm, Länge 2 cm. Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter.

      Liebe Grüße
      Sabine

  6. Hallo liebe Sabine,
    Ja ich meinte die Größe der Kapsel. Vielen Dank das du Dir die Mühe gemacht hast und sie gemessen hast.
    Ich habe bei Amazon auch von biovita Papaya Extrakt kapseln entdeckt. Die haben 500mg Dosierung pro Kapsel. Für Mensch steht dann 1500mg pro Tag.
    Sind 120 kapseln drin.
    Von deinem Hersteller wieviel mg ist dort enthalten und wieviel gibst du dann deiner Katze?
    Reicht morgens und abends eine Kapsel dann? Vielleicht ist es besser als der bittere Tee.

    LG Andreas

      1. Wieviel ml Tee hast du in etwa pro Tag gegeben?
        Ich habe mit je Dosierung 1 ml und das dann erstmal 3 wiederholt. Das ging. Nur wenn ich arbeiten bin kann ich nicht 10 mal das ganze wiederholen. Darum denke ich über die kapseln nach. Hoffe ich bekomme die von der Größe in mein Kater rein. Der tablettengeber da passt die Kapsel nicht rein. Ich hab noch einen großen der für Hunde ist.
        Wie machst du das?
        LG Andreas

        1. Wie im Beitrag beschrieben, hat Slimmy 2x täglich 10ml Tee bekommen. Die Kapseln gebe ich ihr einfach ins Mäulchen, halte es kurz zu und warte bis sie geschluckt hat. Vielleicht schaust du dir einfach nochmal den Beitrag mit den Tipps und Tricks zur Medikamentengabe an, den ich dir schon einmal verlinkt habe? Da habe ich u.a. den Handtuchtrick genau beschrieben.

  7. Hallo Sabine,
    Hab gerade geschaut, die haben 400mg Papaya Extrakt Dosierung. 180 kapseln 27€
    Von biovita bei Amazon 120 kapseln 17€.
    Kann man beide Produkte wohl nehmen. Bist du mit deinem Produkt zufrieden und hast du eine deutliche Verbesserung festgestellt. Mein grischa hat nämlich auch Probleme mit der Bauchspeicheldrüse und der Niere.
    Der eingekochte Tee scheint ihm auch nicht wirklich besser zu schmecken.
    Ich möchte mal langsam auch die heel Medikamente reduzieren für die Bauchspeicheldrüse. SUC und ren suis gebe ich erstmal weiter, weil durch das germanium die toxine der Abfallstoffe über die Niere mit ausgeschieden werden. Das heisst das hier, das germanium soll durch elektrophysikalische Eigenschaften Tumorzellen abbauen dadurch entstehen toxine. So hat mir das der Therapeut gestern erklärt. Die papaya hat hier ebenfalls sehr viel gute Enzyme die sich sehr positiv auf das immunsystem und die Bauchspeicheldrüse und die Entgiftung auswirkt. Darum wird dieser begleitend gegeben. Der reishi vitalpilz ist ein porling, der in der japanischen heilmedizin sich sehr positiv auf den Stoffwechsel und den mineralstoffhaushalt auswirkt. Ich bin auch etwas als therapeut tätig. Aber diese Form der Behandlung kannte ich nicht.
    Wie lange hast du jetzt Papaya im Einsatz bei deiner Katze und wann gab es den ersten Erfolg mit der Behandlung.

    LG Andreas

    1. Ja, wie in meinem Beitrag beschrieben, bin ich mit den Produkten von lebe natur sehr zufrieden und habe mit dem Papayablatttee eine sehr deutliche Verbesserung feststellen können, wobei sich daran mit dem Umstieg auf die Kapseln nichts geändert hat. Slimmy hat 2019 zum ersten Mal den Tee bekommen, eine Verbesserung war praktisch gleich zu erkennen. Ich habe allerdings auch festgestellt, dass es gut ist, zwischendurch immer wieder einmal eine kurze Pause zu machen, damit sich kein Gewöhnungseffekt einstellt. Also wenn ich merke, dass die Wirkung nachlässt, dann mache ich ca. eine Woche Pause und gebe es dann wieder.

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